Faktencheck

Ist das wirklich wahr?

Nicht jede Nachricht, die du siehst, ist echt — und nicht jede unglaubliche Meldung ist automatisch falsch. Hier lernst du die Methode dahinter und kannst sie direkt an acht Beispielen ausprobieren.

70%
höhere Retweet-Chance für Falschmeldungen
6x
schneller verbreitet als wahre News
5
Schritte zur Quellenprüfung
8
Beispiele im Quiz

Quelle: Vosoughi/Roy/Aral, "The spread of true and false news online", Science (MIT), 2018.

Die Methode

So prüfst du eine Quelle in 5 Schritten

  1. Woher kommt das wirklich?
    Zur Original-Quelle zurückgehen, statt nur den Screenshot oder Repost zu glauben.
  2. Wer steht dahinter?
    Erkennbare Person, Organisation und Datum — oder komplett anonym?
  3. Gibt's das auch anderswo?
    Mindestens eine zweite, unabhängige Quelle finden, die dasselbe berichtet.
  4. Bild oder Video prüfen
    Mit einer Rückwärts-Bildersuche (z. B. Google Lens) checken, ob das Bild woanders in einem ganz anderen Kontext auftaucht.
  5. Kurz durchatmen
    Starke Wut oder Angst im ersten Moment ist oft genau das Ziel der Manipulation — nicht die Nachricht selbst.
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Behauptung durchsuchen

Gib eine Behauptung oder ein Stichwort ein — die Suche durchsucht die Datenbank von Google Fact Check, die Ergebnisse von CORRECTIV, dpa, Reuters, AFP und vielen weiteren Faktencheck-Organisationen weltweit sammelt.

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Echt oder Fake?

Acht Behauptungen — manche wahr und belegt, manche typische Fake-Beispiele. Rate mit.

Frage 1 von 8
Für konkrete Verdachtsfälle: CORRECTIV.Faktencheck, der ARD-Faktenfinder und die bpb prüfen Falschmeldungen professionell — Kontakte und mehr Warnsignale findest du auf der Social-Media-Seite.

Übung macht den Unterschied

Niemand erkennt jeden Fake beim ersten Blick — auch erfahrene Journalist:innen nicht. Die Methode zählt, nicht das Bauchgefühl.

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